Fustepp

Aus KRK Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Fusstepp ist eine magische Steppe auf Kentra. Geografisch liegt sie an der Westseite der Insel. In einiger Entfernung südlich befindet sich Sudfort, im Norden grenzt der Northwal. Sie ist vor allem bekannt für ihre weiten leuchtenden Flächen und ihre hohe Zahl magischer Gräser. Nur wenige nichtmagische Pflanzen leben hier. Aufgrund dessen leben nur wenige doch sehr robuste Tierarten in der Steppe.

Magische Gräser und Pflanzen

Stahlgras

Stahlgras ist ein blass-graues Gras, welches im laufe seines Wachstums erst sehr viel Magie aufnimmt um ca. Hüfthoch zu wachsen. Anschließend löst sich die magische Energie fast Explosionsartig in alle Richtungen und reißt die Grassamen mit sich. Das Gras wird durch diese explosionsartige Verteilung seiner Energie hart wie stahl. Seine Kanten sind ausserdem scharf wie Rasierklingen. Zwischen seinen Stängeln leben oft nur Kleinstlebewesen wie Insekten oder kleinen Nagetieren, da größere Wesen oft durch die Gräser umkommen. Zwar verteilt es viele Samen bei seiner Reife, jedoch wächst das Gras nur sehr langsam, weshalb es Konkurrenten auf dauer nur selten vertreibt.

Zwar ist das Gras sehr hart, lässt sich auf seine Struktur aber nicht gut verarbeiten. Aus diesem Grund wird es auch eher selten zur Fertigung von Waffen genutzt. Manchmal binden jedoch verzweifelte Räuber einen Büschel der Gräser an Stäbe und nutzen sie wie einen Morgenstern.

Blutgras

Das Blutgras ist eher niedrig und unscheinbar. Es ist kaum von anderen, nichtmagischen, Gräsern zu unterscheiden. Jedoch entzieht es mittels magischer Energie vorbeikommenden Wesen Lebensenergie. Wenn sie sich vollsaugen verfärbt sich das Gras Blutrot, daher auch der Name. Bereiche in denen Blutgras wächst sind in der regel an der extrem kargen Fauna zu erkennen. Nur wenige, selbst magisch beeinflusste, Wesen sind gegen den Effekt immun. Wie Beispielsweise der Grasbiber.

Schrittgras

Das Schrittgras ist ein eher ein recht harmloses Gewächs. Seinen Namen hat es erhalten, da es sich manchmal merkt, wenn jemand durch es hindurch schreitet. In unregelmäßigen Abständen formt sich das Gras, als ob ein unsichtbarer hindurchgeht.

Drunterkraut

Durch Magieeinwirkung ist das Drunterkraut stark verändert worden. Es wächst quasi auf dem Kopf. Während seine Halme sich ins Erdreich bohren ragen dichte Wurzelgeflechte in die Luft und saugen sich dort mit Magie voll. Das Wurzelwerk selbst wächst dabei nur ca eine Faust in die höhe, während die Halme teilweise bis zu einer Rute länge erreichen können.

Ausgewachsene Pflanzen blühen unterirdisch. Die Blütenblätter eines Drunterkrauts sind eine hervorragende Grundlage vieler Tränke.

Knochenkraut

Das Knochenkraut ist eine Löwenzahn ähnliche Pflanze. Der Stiel der Blume ist jedoch hart, spröde und weiß, wie ein Knochen. Die Blätter sind extrem dünn und man kann die feine Struktur der Kanäle mit Bloßem Auge gut erkennen. Die Blüte ist reinweiß und gilt als ein sehr potentes Gift.

Wanderwurzel

Die Wanderwurzel ist trotz des Namens keine richtige Pflanze. Es ist ein pflanzliches Lebewesen, welches tagsüber eingegraben ist um sich vor der Sonne zu schützen. Hierbei ragen als Sensoren vor Gefahren Halme aus dem Boden. Die Wanderwurzel ist aufgrund ihrer empfindlichen Haut vor allem Nachts unterwegs. Sie gräbt sich aus und begibt sich mit ihrem Rudel auf Wanderschaft. Sie ernährt sich hauptsächlich von kleinen Insekten aber auch Körner stehen auf ihrem Speiseplan.

Sie gilt vielerorts als Delikatesse, da sie einen sehr kräftigen fleischigen Geschmack hat. Oft findet man sie in Gasthöfen der eher besseren Preisklasse im dortigen Eintopf wieder.

Schimmergras

Das Schimmergras gibt der Fusstepp ihren bekannten leicht leuchtenden Anblick. Tagsüber saugt es Licht in sich auf um es in der Nacht zu verarbeiten. Dadurch gibt die Pflanze Nachts ein schwaches leuchten ab. Da das Schimmergras sich jedoch schnell ausbreitet leuchten nachts weite Flächen und man kann ohne künstliche Lichtquellen noch gut sehen. Jedoch muss man in diesen Feldern sehr vorsichtig sein, da oft Grasbiber in ihnen hausen, da sie das leuchtende und schwach magische Gras für ihren Bau verwenden.

Mannhochkraut

Ein dichtes Gestrüpp welches, wie der Name vermuten lässt, etwa 2 Schritt hoch steht. Es hat außer seiner Größe keinerlei Besonderheiten.

Aufgrund eines Missverständnisses, bezüglich des Namens, begann vor einigen Jahren eine kleine Firma das Kraut gezielt zu ernten um daraus ein potenzsteigernden Tee zu verkaufen. Jedoch konnten Gelehrte bisher keine nachweisbare Wirkung außerhalb des Placeboeffektes feststellen.

Tiere

Grasbiber

Der Grasbiber ist ein mit dem Biber verwandtes Monster.

Leuchtkriecher

Dieser ca 5 Ruten lange Wurm lebt hauptsächlich unter der Erde. Nachts kommt er hervor und bildet ein Knäuel und beginnt zu flackern und leuchten. Aus der Entfernung wirkt es wie ein Lagerfeuer. So lockt der Leuchtkriecher neugierige Lebewesen und Wanderer an um sie dann blitzschnell einzuwickeln und zu zerdrücken. Die daraus entstehende fleischige Masse frisst er dann auf.